mathe
online - Perspektiven für einen zeitgemäßen Mathematikunterricht
(2002/03)
Mathematikunterricht
sieht sich heute vor eine Reihe von Herausforderungen gestellt.
Insbesondere wächst die Nachfrage nach Grundkompetenzen in
der Formalisierung technischer und wirtschaftlicher Problemstellungen.
Der Einsatz elektronischer Medien kann helfen, diese Herausforderungen
anzunehmen.
Computer
und Internet spielen in einem zukunftsorientierten Bildungssystem
eine wichtige Rolle. Bildung erhält angesichts der Verfügbarkeit
neuer Medien eine zusätzliche Dimension. Die Entwicklung von
Minimalkompetenzen im Umgang mit Informations- und Kommunikationstechniken
wird in den kommenden Jahren ein zentrales Anliegen unseres Bildungssystems
sein.
Elektronische
Medien dienen als externe Wissensspeicher, stellen effektive methodische
Werkzeuge dar und können Erkenntnisgewinnung und Kommunikation
erleichtern. Insgesamt stellen sie für Lernende neue Möglichkeiten
bereit, Lernprozesse eigenverantwortlich zu gestalten.
Im Rahmen des
Projekts "mathe online - Perspektiven für einen
zeitgemäßen Mathematikunterricht" wird der
Versuch unternommen, konkrete Einsatzformen webbasierter Lerninhalte
für den Mathematikunterricht und die LehrerInnenausbildung
zu entwickeln. Im Zuge der Durchführung und der Evaluation
ist geplant, auf folgende Themen näher einzugehen:
- Welchen Einfluss
haben interaktiver Medien auf den für den Mathematikunterricht
äußerst wichtigen Begriffsbildungsprozess?
- Können
kognitive Fähigkeiten wie Analyse, Synthese und Bewertung
mathematischer Sachverhalte durch Einsatz eines Tools wie mathe
online gefördert werden?
- Welche Möglichkeiten
für individuelles Lernen und Selbststudium ergeben sich durch
ein hypermediales Angebot an interaktiv aufbereiteten Web- Lernseiten?
Ein wichtiges
Anliegen ist die Thematisierung der durch den Einsatz von mathe
online auftretenden Probleme und Fragen:
- Welche Schwierigkeiten
organisatorischer, technischer, methodisch-didaktischer oder sonstiger
Art können sich für LehrerInnen und SchülerInnen
ergeben? In welcher Relation steht der Mehraufwand zum Unterrichtsertrag?
- Wie könnte
eine dem Unterricht entsprechende Leistungsbeurteilung aussehen?
Wir könnten uns das Anlegen einer Dokumentation vorstellen.
Klar formulierte und in der Anzahl begrenzte Arbeitsaufträge
sollen die Grundlage bilden. Die gesamte Dokumentation wird im
Rahmen der Mitarbeit beurteilt.
- Welchen Einfluss
wird diese Form des Unterrichts auf die Kommunikation zwischen
SchülerInnen und LehrerInnen haben? Eine den Lernprozess
begleitende (virtuelle) Kommunikation wird aus pädagogischer
Sicht verstärkt von Bedeutung sein. Andererseits sollen Gesprächsfähigkeit
und Pflege der unmittelbaren Kommunikation bewahrt werden. Alle
Beteiligten sollen für eine ausgewogene Wahl der Kommunikationsmittel
sensibilisiert werden.
Teilnehmende
Klassen/Lehrveranstaltungen:
| Name |
Klasse |
Stoffgebiet |
Zeitraum |
| Grosser |
6.
Klasse (RG) |
Exponentialfunktion |
2
Wochen |
| Grosser |
PädAk |
Wachstums-
und Abnahmeprozesse |
6
Wochen |
| Kulha |
7.
Klasse (RG) |
Ableitung
von Funktionen |
2
Wochen |
| Stepancik |
5.
Klasse (G) |
Funktionen
|
2
Wochen |
| Wisenöcker |
5.
Klasse (RG) |
quadratischeFunktionen
|
2
Wochen |
| Zach |
5.
Klasse (G) |
Funktionen |
2
Wochen |
Kurzversion
der Dokumentation im PDF-Format
Institution:
Institut für theoretische Physik, Universität Wien;
pG18
Albertus Magnus Gymnasium, Wien;
BG/BRG Purkersdorf
Team: EMBACHER
Franz, GROSSER
Notburga, KULHA Walter, WISENÖCKER Wolfgang,
STEPANCIK Evelyn, ZACH Wolfgang
Fach: Mathematik
Kontakt: fe@ap.univie.ac.at
Gesamter
Artikel im PDF-Format
Materialien:
Die entwickelten Lernpfade können unter
http://www.mathe-online.at/nww/index.cgi
aufgerufen werden.
Alle Innovationen
|